Programme

Anbei finden Sie drei Unterpunkte:

  1. Programm für Deutschland der AFD – Präambel
  2. Meine Bewerbungsrede/Programm
  3. Meine Vorstellung

1) Programm für Deutschland der AFD - Präambel

Die Präambel des Programms für Deutschland der AfD ist für alle Mitglieder die Basis ihrer politischen Arbeit:

„MUT ZU DEUTSCHLAND.

FREIE BÜRGER, KEINE UNTERTANEN.

Wir sind Liberale und Konservative.

Wir sind freie Bürger unseres Landes.

Wir sind überzeugte Demokraten.“

 Zusammengefunden haben wir uns als Bürger mit unterschiedlicher Geschichte und Erfahrung, mit unterschiedlicher Ausbildung, mit unterschiedlichem politischen Werdegang. Das geschah in dem Bewusstsein, dass es an der Zeit war, ungeachtet aller Unterschiede, gemeinsam zu handeln

und verantwortungsbewusst zu tun, wozu wir uns verpflichtet fühlen. Wir kamen zusammen in der festen Überzeugung, dass die Bürger ein Recht auf eine echte politische Alternative haben, eine Alternative zu dem, was die politische Klasse glaubt, uns als „alternativlos“ zumuten zu können.

Dem Bruch von Recht und Gesetz, der Zerstörung des Rechtsstaats und verantwortungslosem politischen Handeln gegen die Prinzipien wirtschaftlicher Vernunft konnten und wollten wir nicht länger tatenlos zusehen. Ebenso wollten wir nicht länger hinnehmen, dass durch das Regime der EURO-Rettung längst überwundene Vorurteile und Feindseligkeiten zwischen den europäischen Völkern neu aufbrechen. Daher haben wir uns dafür entschieden, Deutschland und seinen Bürgern in allen Bereichen eine echte politische Alternative zu bieten.

Als freie Bürger treten wir ein für direkte Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Subsidiarität, Föderalismus, Familie und die gelebte Tradition der deutschen Kultur. Denn Demokratie und Freiheit stehen auf dem Fundament gemeinsamer kultureller Werte und historischer Erinnerungen. In der Tradition der beiden Revolutionen von 1848 und 1989 artikulieren wir mit unserem bürgerlichen Protest den Willen, die nationale Einheit in Freiheit zu vollenden und ein Europa souveräner demokratischer Staaten zu schaffen, die einander in Frieden, Selbstbestimmung und guter Nachbarschaft verbunden sind.

Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, unser Land im Geist von Freiheit und Demokratie grundlegend zu erneuern und eben diesen Prinzipien wieder Geltung zu verschaffen. Wir sind offen gegenüber der Welt, wollen aber Deutsche sein und bleiben. Wir wollen die Würde des Menschen, die

Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten.

Unsere Ziele werden Wirklichkeit, indem wir den Staat und seine Organe wieder in den Dienst der Bürger stellen, so wie es der im Grundgesetz geregelte Amtseid aller Regierungsmitglieder vorsieht:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen

Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von

ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes

wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen

und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

2) Meine Bewerbungsrede

Mit dieser Rede bewarb ich mich bei der Würzburger AfD am 03.11.2019 um einen Platz auf der Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2020:

Eine demokratische Republik leitet sich aus der Souveränität des Volkes ab. In Deutschland wurde dieser Souverän entmachtet. Die politischen Parteien bilden ein Kartell.

Auf den Wahlzetteln hatte man bis 2013 bei den meisten Themen nur die Möglichkeit, das Programm der Kartellparteien anzukreuzen.

Das Kartell trat zum ersten Mal bei der Ratifizierung des Vertrags von Maastricht in Erscheinung. Nur mit der Entmachtung des Souveräns, also mit der faktischen Abschaffung der Demokratie, konnte der Euro eingeführt werden.

Seit 2013 existiert eine Alternative. Trotzdem gibt es keine Vielfalt in der politischen Willensbildung, da die Leitmedien von den Kartellparteien beherrscht werden.

Mit der Vollendung ihrer Diktatur gingen die Kartellparteien dazu über, den Rechtsstaat abzuschaffen. Dies wurde vom Oberlandesgericht Koblenz höchstrichterlich festgestellt.

Das Grundgesetz wird nicht mehr respektiert. Ich habe 3 Verfassungsbeschwerden eingereicht. Alle 3 wurden zugelassen. In allen 3 Fällen lehnte es das Verfassungsgericht jedoch ab, sich damit zu beschäftigen. Daraufhin trat ich in die AfD ein.

Wir leben in einem Land ohne pluralistische Demokratie, weil die Leitmedien keine Meinungsvielfalt zulassen.

Wir leben in einem Land mit einer repräsentativen Demokratie, doch die Regierungen repräsentieren nicht den Wählerwillen. Den Regierungsbildungen liegt nicht der Wählerwille sondern die Kartelldisziplin zu Grunde.

Wir leben in einem Land, in dem die Grundrechte zunehmend zurückgebaut werden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, besonders aber für die Gleichberechtigung der Frauen. Durch Belästigungen, Prügelattacken, Vergewaltigungen und Morde wird den Frauen, die einen westlichen Lebensstil führen wollen, in zunehmendem Maße die gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum verwehrt.

Die AfD steht für die pluralistische Demokratie und für den Respekt der Grundrechte für jede und jeden, ohne die von den Kartellparteien propagierten politisch korrekten Einschränkungen.

Die Regierungsbildungen nach den letzten Landtagswahlen haben gezeigt: Das Parteienkartell ist stabil.

Für Verfechter von Demokratie und Grundrechten ist das Heute verloren. Unsere Aufgabe ist es jetzt, in den Institutionen unseres Staates präsent zu sein, also auch im Stadtrat von Würzburg. Wir müssen präsent sein, mit unseren Konzepten für das Zusammenleben der Menschen. Wir müssen künftigen Generationen ein Vorbild sein, indem wir alternativ denken, reden und handeln.

Für mich als Christen kommt noch etwas hinzu. Gott kann verlorene Länder retten, wenn er nur will.

Generalmajor Henning von Tresckow war neben Oberst Claus Schenk Graf von Staufenberg die zentrale Persönlichkeit des militärischen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten. Ich bin der Meinung, seine Worte gelten noch heute, so wie damals:

„Wenn einst Gott Abraham verheißen hat, er werde Sodom nicht verderben, wenn auch nur zehn Gerechte darin sein, so hoffe ich, dass Gott Deutschland um unseretwillen nicht vernichten wird.“

Meine kommunalpolitischen Schwerpunkte sind die folgenden:

  1. Für die Möglichkeit der Barzahlung
  2. Gegen Flächenversiegelung
  3. Für eine faktenbasiert Umweltpolitik als Reaktion auf den Klimawandel. Jeder Euro der in CO²-Reduzierung investiert wird, ist ein vergeudeter Euro.
  4. Gegen Rassismus und Diskriminierung
  5. Für den Erhalt von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken.

3) Meine Vorstellung

Ich wurde am 02.01.1961 in Nürnberg geboren. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Wiedersbach, einem Ortsteil von Leutershausen bei Ansbach. Nach dem Abitur in Ansbach nahm ich in Würzburg das Studium der Geschichte und der Wirtschaftswissenschaften auf, welches ich nach Auslandsaufenthalten in Salamanca und Madrid im Fach Geschichte mit dem Magisterexamen abschloss. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und arbeite bei einem Finanzdienstleister. In der Vergangenheit engagierte ich mich für fast 20 Jahre in einem christlichen Wirtschaftsverband und in der Kinderarbeit einer evangelischen Freikirche.

Sozialisiert wurde ich in einer ländlichen Dorfgemeinschaft und in einer der beiden Großkirchen. Als mir die freiheitliche Sprengkraft der biblischen Botschaft bewusst wurde, trat ich aus der Großkirche aus.

Das biblische Mindsetting des Hinterfragens, des Prüfens, des Analysierens und der Bereitschaft zur Umkehr ist in erster Linie auf den theologischen Bereich ausgerichtet. Der Mensch allerdings, der es verinnerlicht hat, tendiert oft dazu, es auch für weltliche Betrachtungen anzuwenden. Deshalb sind Juden und Christen vielen Politikern weltweit ein Dorn im Auge.

Der Evangelist Matthäus überliefert uns in seinem Evangelium im 7. Kapitel, in den Versen 15 bis 20, die folgenden Worte Jesu Christi:

„Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.

Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.“

Ganz offensichtlich neigten die Menschen zu allen Zeiten dazu, Ideen oder Programme nach Hochglanzbroschüren, Reden, Versprechungen oder dem Aussehen von Influencern zu beurteilen und nicht nach den Konsequenzen, die die Umsetzung dieser Ideen oder Programme nach sich ziehen würde.

In seinem 1. Brief an die Thessalonicher in Kapitel 5, Vers 21 schriebt der Apostel Paulus: „Prüft alles, das Gute behaltet!“

Die Kartellparteien tun alles, um eine Prüfung ihrer Politik zu verhindern. Für eine lange Reihe von Themen besteht in den Leitmedien eine faktische Nachrichtensperre. Abweichende Posts in sozialen Netzwerken werden in der Regel in Anwendung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gelöscht.

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen war Furcht ein Herrschaftsinstrument. Das in Deutschland immer beliebtere Halloween-Fest hat genau da seinen Ursprung. Auch das ist der Bibel wohlbekannt. So warnt der Apostel Paulus im Brief an die Römer, in Kapitel 8, Vers 15: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, (…)“.

Es ist zu befürchten, dass die Koronaregeln in diese Kategorie gehören. Die Politiker der Kartellparteien nehmen ihre eigenen Regeln nicht erst. Am 06.06.2020 fanden in ca. 20 deutschen Städten Demonstrationen statt mit insgesamt mehreren 10.000 Teilnehmern. Die Abstandsregeln wurden nirgendwo eingehalten und nur die Hälfte der Teilnehmer trug Mundschutz. Wenn die Abstandsregeln und das Tragen eines Mundschutzes sinnvoll und geboten wären, dann hätten die Polizei und die Behörden diese Demonstrationen auflösen müssen. Das ist nicht geschehen! Ähnliches konnte ich selbst bei den Aufstiegsfeiern in Würzburg am 04.07.2020 beobachten.

Das biblische Mindsetting hat mich geprägt. Viele Christen übertragen es nicht in den öffentlichen, politischen Bereich, andere schon und zu diesen gehöre ich. Alternativlosigkeit ist für mich eine Herausforderung, das Denken von Alternativen ein Ziel. Das ist selbstverständlich nicht die originäre Absicht der Bibel, aber legitim. Die prophetischen Schriften des Alten Testaments sind voll von eindeutigen und klaren politischen Stellungnahmen zu den Missständen ihrer Zeit.

Spanien ist das Pionierland der Menschenrechtsdebatte und reich an Verfassungs-geschichte. Meine tiefen emotionalen Beziehungen zu diesem Land geben mir meine politischen Themen vor: Menschenrechte und Grundgesetz. Unsere Kampagne „gemeinsam-fuer-das-grundgesetz“ ist ein sehr guter Ansatz. Meiner Meinung nach müsste die AfD offensiver für das Grundgesetz eintreten und die Nichtbeachtung von Menschenrechten, Grundrechten und Grundgesetz durch die Kartellparteien noch deutlicher thematisieren. Menschenrechte, Grundrechte und Grundgesetz haben in Deutschland nur eine Zukunft mit einer starken AfD.